Bewerber-Informationen:

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Schulabschluss: Realschule

Aktuelle Ausbildungsvergütung (brutto):
1. Ausbildungsjahr: 958 €
2. Ausbildungsjahr: 1018 €
3. Ausbildungsjahr: 1108 €

Informationsquellen:
Bundesagentur für Arbeit  

Ansprechpartner: 
Kesseböhmer Beschlagsysteme
GmbH & Co. KG
Herr Holger Meyer
Tel.: +49 (5742) 46-1242

Ausbildung in Bad Essen

Verfahrensmechaniker – Beschichtungstechnik (m/w)

Die Verfahrensmechaniker (m/w) bedienen die Pulver­beschichtungsanlage, um Kesseböhmer-Pro­dukte dekorativ zu gestalten und vor Korrosion zu schützen. Sie steuern und überwachen fortwährend den gesamten Arbeitsablauf, angefangen von der Vorbehandlung bis zum Ein­brennofen.

Die Arbeit der Verfahrensmechaniker (m/w) beginnt mit der fünfstufigen Vor­behandlung. An den – größtenteils aus Stahl be­stehenden – Teilen werden im Spritzver­fah­ren Fett- und Schmutz­rückstände chemisch ge­löst und abgespült. Eine anschließende Ober­flä­chen­­behandlung, die Phosphatierung, erhöht die Haft­fähig­keit und den Korrosions­schutz des metallischen Grund­körpers. Zudem kontrollieren die Ver­fah­rens­mechaniker und regulieren z.B. pH-Werte und Temperaturen. 

Im nächsten Verfahrensschritt durchlaufen die Teile einen sogenannten Haftwasser­trock­ner. Die Verfahrensmechaniker sorgen dabei für die optimale Temperatur.

Nun folgt eine weitere Prozessphase: die Pulver­lack­beschichtung. Hierfür stehen den Ver­fahrensmechanikern (m/w) sechs Lackierkabinen und zwei Handsprühstände zur Verfügung. In diesen Kabinen werden die Standardfarben Weiß, Silber, Gold und Klarlack verarbeitet. Einige dieser Kabinen sind als sogenannte Farb­wechsel­kabinen ausgelegt und werden für weitere Farben – wie zum Beispiel Blau, Gelb, Titan usw. – verwendet. Zum eigentlichen Be­schichten wird das Pulver in den Lackier­pistolen elektrostatisch aufgeladen. Die Ver­fah­ren­mechaniker (m/w) richten dann an der Kabine die Pistolen ein, überwachen den Be­schich­­tungs­prozess und kontrollieren die aufgebrachte Pul­ver­menge. Bei ungünstiger Bauteil­geometrie lackieren sie per Hand­pistole die kritischen Be­reiche der Teile, bevor diese in die Kabine gelangen.

Außerdem führen sie Farbwechsel durch, indem sie die Lackierkabine, Pistolen und sämtliche Schläuche reinigen und die neue Farbe einrüsten.  Damit der Lack aushärtet, muss die Oberflächen­temperatur etwa 10 Minuten lang auf 180°C ge­bracht werden. Die Verfah­rens­mechaniker (m/w) kontrollieren die Temperatur und und die Qualität der beschichteten der Teile.

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Erfahrungsbericht:

Verfahrensmechaniker
von Alexander Enns